Wissualisierung

Konzeption, Umsetzung und Präsentation computerunterstützter Wissensvermittlung

Weblog von Gabi Damm

Beyond Bullet Points

Es ist eine weit verbreitete Methode, Präsentationen mit Bullet Points zu gestalten. Dabei sind Folien ohne Bullet Points viel effektiver. Wie präsentierende Personen bei der Erstellung ihrer Folien ohne Bullet Points auskommen können, erläutert Cliff Atkinson in seinem Buch "Beyond Bullet Points: Using Microsoft® Office PowerPoint® to Create Presentations That Inform, Motivate, and Inspire".

Powerpoint-Präsentationen: Neue Formen der gesellschaftlichen Kommunikation von Wissen

Wie Bernt Schneller und Hubert Knoblauch in der Einleitung zu ihrem Band "Powerpoint-Präsentationen: Neue Formen der gesellschaftlichen Kommunikation von Wissen" formulieren, soll dieses Buch ein Versuch sein einen systematischen Forschungsbeitrag zur Untersuchung von Präsentationen mit PowerPoint und anderen Technologien zu liefern.

Creating Messages That Motivate

Bert Decker arbeitet in seinem Buch "Creating Messages That Motivate" heraus, wie eine Botschaft gestaltet werden kann, die motivierend und/oder handlungsanregend wirkt.

In diesem Bucht geht es um die sprachlich vermittelte Botschaft, unabhängig davon, ob sie visuell unterstützt wird oder nicht, es ist also kein auf PowerPoint zugeschnittenes Buch.

Powerpoint: Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms

"Powerpoint: Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms", herausgegeben von Wolfgang Coy und Claus Pias, versammelt Beiträge aus diversen Disziplinen wie Informatik, Medien-, Kunst- und Kulturwissenschaften. Das Buch gibt einen Einblick wie unterschiedlich PowerPoint rezipiert werden kann, je nachdem aus welchem Blickwinkel die Software (und ihre Verwendung) betrachtet wird und in welchem Kontext sich die Betrachterin/der Betrachter bewegt.

slide:ology

Ähnlich wie AutorInnen anderer Präsentationsratgeber gibt Nancy Duarte in "slide:ology" Tipps zu Konzeption, Umsetzung und Vermittlung einer Präsentation, mit dem Unterschied, dass sie im Detail auf die Gestaltung von Folien eingeht. Ihr Buch ist mit vielen professionell aussehenden Fallbeispielen bebildert. Die meisten Arbeiten stammen aus ihrem eigenen Büro Duarte Design und veranschaulichen, was mit professioneller Gestaltung bewirkt werden kann. Von den Beispielen können sich auch gestalterische Profis etwas abschauen.

The Back of the Napkin

Im Verlauf der Konzeptionsphase, wenn die präsentierende Person erste Ideen auf Papier bringt, sollte sie gleichzeitig Einfälle für Visualisierungen skizzieren. In seinem Buch „The Back of the Napkin: Solving Problems and Selling Ideas with Pictures” erklärt Dan Roam Schritt für Schritt wie Skizzen erstellt werden können. Er wendet sich vor allem an Wenigzeichner und Personen, die von sich behaupten, dass sie nicht zeichnen können. Mit einem einfachen Repertoir an Formen wie Kreis, Quadrat und Dreieck, Pfeilen und Symbolen, können Skizzen erstellt werden, mit denen sich so gut wie alle Themen des geschäftlichen Alltags abdecken lassen.

Clear and to the Point

In seinem Buch "Clear and to the Point: 8 Psychological Principles for Compelling PowerPoint Presentations" entfaltet der Psychologe Kosslyn seine Herangehensweise vor dem Hintergrund psychologischer Prinzipien. Die drei Ziele von Präsentationen, den Kontakt zum Publikum herzustellen, die Aufmerksamkeit der Zuhörenden zu steuern und deren Verstehen und Erinnern zu unterstützen, können mit Bedacht auf die Auswahl der Informationen und deren inhaltlicher und visueller Aufbereitung sowie der Art der Weitergabe erreicht werden. Zahlreiche praktische Tipps ergänzt Kosslyn mit Metaphern, Witzen und Beispielen aus eigener Erfahrung. Die behandelten Themen werden so plastisch, leicht fassbar und sind angenehm kurzweilig zu lesen.

Presentation Zen

Garr Reynolds regt in seinem Buch "Presentation Zen" zum Umdenken an. In einer Präsentation geht es nicht darum so viele Informationen wie möglich weiterzugeben und so zu zeigen, wer der Experte ist, sondern um eine ehrliche Form der Kommunikation von Mensch zu Mensch. Er vergleicht seine Herangehensweise mit Ritualen der japanischen Kampfkunst und mit der Ästhetik des Zen.
Die praktische Umsetzung beginnt bei Reynolds mit dem Verändern der Präsentationskultur. Die meisten Menschen setzen sich von Beginn an vor den Computer und sammeln Informationen. Reynolds empfiehlt hingegen, sich in der ersten Phase der Vorbereitung auf Papier und Bleistift zu verlassen und Ideen zu sammeln, auf Post-its aufzuschreiben und sie in eine logische Reihenfolge zu bringen.

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