Wissualisierung

Konzeption, Umsetzung und Präsentation computerunterstützter Wissensvermittlung

Umsetzung

Erst nachdem die konzeptionelle und inhaltliche Arbeit abgeschlossen ist, sollte sich der/die ErstellerIn einer Präsentation vor den Computer setzen und ihre Ideen zur Visualisierung umsetzen. Der Computer sollte ausschließlich ein Instrument der Umsetzung und nicht der Ideenfindung sein!

Eine Präsentation sollte möglichst bildhaft, mit vollflächig auf die Folien gesetzten Bildern und wenig Text wie beispielsweise einem Wort oder einem Zitat zur inhaltlichen Kontextualisierung des Bildes visualisiert werden. Auf Aufzählungslisten sollte komplett verzichtet werden. Folien sollten einfach gestaltet sein, klar, direkt, subtil und essentiell. Folien sollten auf das Wesentliche reduziert sein. Weniger ist manchmal mehr. Diese Sichtweise ist in Organisationen zumeist nicht weit verbreitet, weil sie nicht dem normalen Standard vollgefüllter Folien entspricht, und deshalb nur auf wenig Akzeptanz bei Vorgesetzten stößt. Eine Folie sollte so wenig irrelevante Elemente wie möglich enthalten, und die Botschaft klar und ohne „Störgeräusche“ vermitteln. Überladenheit, die Auswahl unangemessener Diagramme, der Einsatz von nicht eindeutigen Bezeichnungen und Symbolen, oder eine unnötige Hervorhebung von Elementen wie Linien, Formen und Logos, die keine Unterstützung der inhaltlichen Aussage leisten, schwächen die visuelle Botschaft. Design ist keine Dekoration, sondern hilft dabei, Informationen so aufzubereiten, dass sie verständlich, zugänglich und leicht rezipierbar sind.

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