Wissualisierung

Konzeption, Umsetzung und Präsentation computerunterstützter Wissensvermittlung

Tipps

Konzeption

In der Konzeptionsphase geht es um den Entwurf eines Gesamtbildes der Präsentation. Mittels analoger Mittel, wie Papier und Bleistift, Post-its oder einem Whiteboard sollten so viele verschiedene Ideen wie möglich gesammelt werden.

Konzeption

Publikum

Erst duch eine Verbindung zum Publikum wird Kommunikation möglich. Die ersten Fragen sollten also lauten: Wer ist mein Publikum? Welchen Hintergrund hat es? Welche Verständnisprobleme könnten die Zuhörenden haben?

Publikum

Kernaussage

In der Kernaussage verdichtet sich der inhaltliche Fokus einer Präsentation. Die präsentierende Person sollte sich also fragen: Was ist meine zentrale Botschaft? Was sollen die Zuhörer in jedem Fall mit nach Hause nehmen? Und warum?

Take-Home Message

Struktur & Story

Sobald der Fokus einer Präsentation geklärt ist, sollten die Kernaussage und die sie unterstützenden Argumente in eine logische Struktur gebracht werden, am besten mithilfe von Papier und Bleistift. Mittels Post-its können skizzierte Inhalte und Ideen ausgelegt und so angeordnet werden, dass der ‚flow‘ der Präsentation sichtbar wird.

Struktur & Story

Umsetzung

Erst nachdem die konzeptionelle und inhaltliche Arbeit abgeschlossen ist, sollte sich der/die ErstellerIn einer Präsentation vor den Computer setzen und ihre Ideen zur Visualisierung umsetzen. Der Computer sollte ausschließlich ein Instrument der Umsetzung und nicht der Ideenfindung sein!

Umsetzung

Gestaltungsrichtlinien

Das Verstehen und Anwenden von einfachen Gestaltungsrichtlinien kann das Design von Folien schöner und die Auswahl von Bildern einfacher machen. Bewusste Gestaltung verleiht einer Präsentation einen ästhetischen Ausdruck, der auf das Publikum einen professionellen Eindruck macht.

Text

Hierarchisch gegliederte Listen mit Aufzählungspunkten sind die am häufigsten verwendete visuelle Darstellungsform in Präsentationen. Sie werden schon seit so langer Zeit verwendet, dass sie ein Teil der Unternehmenskultur geworden sind. Aufzählungspunkte sind für die meisten Präsentationen aber nicht effektiv und sollten ganz weggelassen werden oder eine seltene Ausnahme bleiben.

Text

Bilder

„Bilder sind schnelle Schüsse ins Gehirn“ schreibt der Wissenschaftler Kroeber-Riel und führt weiter aus, dass am Anfang des menschlichen Fühlens und Denkens das Bild steht und nicht die Sprache. Bilder ergänzen die sprachlich vermittelte Information über einen visuellen Kanal und wirken auf einer emotionalen Ebene.

Visualisierung von Daten

Diagramme wie Linien-, Balken- und Kreisdiagramme, Graphen, figürliche oder schematische Darstellungen sollten in Präsentationen verwendet werden, weil durch diese Darstellungsform Zahlen und Fakten möglichst klar, einfach und verständlich aufbereitet werden können.

Visualisierung von Daten

Präsentation

Die Präsentation steht, jetzt muss sie nur noch dem Publikum dargeboten werden. Das ist der entscheidende Moment, die Chance der vortragenden Person ihr Wissen weiterzugeben. Damit das bestmöglich gelingt, sollte die Präsentation geübt werden.

Präsentierende Person

  1. Der erste Eindruck zählt: präsent sein und kraftvoll beginnen.
  2. Persönlichkeit und Authentizität: einen persönlichen Stil finden und ehrlich kommunizieren.
  3. Emotion: die präsentierende Person sollte zeigen, dass sie an ihr Thema glaubt, dabei darf sie auch Gefühle zeigen.
Präsentierende Person

Raum und Technik

Bei einer Präsentation sollte kein Stehpult verwendet werden, weil es eine Barriere errichtet, und die SprecherIn vom Publikum abschirmt. Nicht im Finsteren präsentieren, weil die Verbindung zum Publikum nicht oder nur teilweise hergestellt werden kann, wenn der/die SprecherIn im Dunkeln verschwindet.

Raum und Technik
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